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Aus dem Handelsregister des Königlichen Amtsgerichts zu Bielefeld: "In unser Firmenregister ist unter der Nummer 1121 die Firma Hermann Nalop und als deren Inhaber der Kaufmann Hermann Theodor Nalop zu Bielefeld am 30. März 1887 eingetragen."

13. März 1887

Aus dem Handelsregister des Königlichen
Amtsgerichts zu Bielefeld:
"In unser Firmenregister ist unter der Nummer 1121 die Firma Hermann Nalop und als deren Inhaber der Kaufmann Hermann Theodor Nalop zu Bielefeld am 30. März 1887 eingetragen."

1898 Spezial-Catalog - Bierschankapparate

In einem "Spezial-Catalog über Bierschankapparate" aus dem Jahre 1898 wurden Bierdruckarmaturen, Schanksäulen, Tropfbleche, Flaschenfüll- und Spülmaschinen sowie andere Gebrauchsgegenstände der Getränkebranche angeboten. Gleichzeitig wurde darin auch auf einen Hauptkatalog über Maschinen- und Dampfkesselarmaturen sowie auf Gas- und Wasserleitungs-Installationsmaterial hingewiesen.

02. | History 1887-2004

  • 1887
    Aus dem Handelsregister des Königlichen Amtsgerichts zu Bielefeld: "In unser Firmenregister ist unter der Nummer 1121 die Firma Hermann Nalop und als deren Inhaber der Kaufmann Hermann Theodor Nalop zu Bielefeld am 30. März 1887 eingetragen." Am 31. März erfolgte die Aufnahme in die Registerrolle der Industrie- und Handelskammer zu Bielefeld. Die ersten Geschäfts- und Lagerräume der Firma befanden sich in der Bielefelder Altstadt auf dem Grundstück Ritterstraße 15. Zweck des Unternehmens war der Großhandel mit Armaturen und Installationsmaterial aller Art sowie die Lieferung von Bierdruckarmaturen und Zubehör für Schankanlagen. Es darf angenommen werden, dass die Firma heute wohl die älteste Fachgroßhandlung für solche Schankanlagenarmaturen in Deutschland ist.
  • 1890
    Erstmals wird im Jahre 1890 im Adressbuch der Stadt Bielefeld als Firmensitz das Grundstück Bahnhofstraße 22 erwähnt. Für eine aufstrebende Armaturengroßhandlung reichten die Räumlichkeiten in der Ritterstraße nicht mehr aus. So mietete man für den Vertrieb der Armaturen die leeren Räume der ehemaligen Tischlerei Schröder in der Bahnhofstraße an.

    Am 1. April 1890 trat der Ingenieur Ferdinand Wilhelm Joseph Starke als Gesellschafter in die Firma ein, das Handelsgeschäft wurde unter dem Namen " Westfälische Armaturenfabrik Nalop & Starke " fortgeführt. Gleichzeitig erfolgte die Umwandlung der Firma in eine offene Handelsgesellschaft.

    Der Vertrag zwischen Nalop und Starke hielt nur drei Monate. Am 1. Juli 1890 führte Hermann Nalop das Geschäft unter dem alten Namen weiter. Damit war auch die offene Handelsgesellschaft erloschen.

    Im Jahre 1891 erwarb der Kaufmann Heinrich Helling vom Tischlermeister Johann August Schröder das Grundstück Bahnhofstraße 22.
  • 1894
    Am 4. April 1894 erhielt Heinrich Helling vom Bauamt der Stadt Bielefeld die Erlaubnis, in seinem Hause Bahnhofstraße 22 für die Firma Nalop zwei Schaufenster und eine Haustür einzubauen.
  • 1895
    Hermann Nalops Gesundheitszustand war angegriffen, noch nicht 35jährig starb er am 9. September 1895. Nach einer Anzeige des Königlichen Amtsgerichts zu Bielefeld erwarb der Kaufmann Heinrich Helling am 14. November 1895 die Firma Nalop.
  • 1898
    In einem "Spezial-Catalog über Bierschankapparate" aus dem Jahre 1898 wurden Bierdruckarmaturen, Schanksäulen, Tropfbleche, Flaschenfüll- und Spülmaschinen sowie andere Gebrauchsgegenstände der Getränkebranche angeboten. Gleichzeitig wurde darin auch auf einen Hauptkatalog über Maschinen- und Dampfkesselarmaturen sowie auf Gas- und Wasserleitungs-Installationsmaterial hingewiesen.
  • 1900
    Heinrich Helling sen. starb am 30. April 1900 im Alter von 58 Jahren. Laut Eintragung im Firmenregister des Königlichen Amtsgerichts zu Bielefeld vom 22. Mai 1900 wurden Firma und Grundstück in Erbfolge übertragen auf:
    1. Wilhelm Helling, Direktor des Zentralgefängnisses zu Bochum,
    2. Heinrich Helling, Kaufmann zu Bielefeld,
    3. Die Witwe Heinrich Hellings Elisabeth Helling geb.Weber zu Bielefeld in fortgesetzter westfälischer Gütergemeinschaft mit ihren drei Töchtern.
    Die Firma wurde rückwirkend zum 30 April 1900 in eine offene Handelsgesellschaft, deren Gesellschafter die Erben waren, umgewandelt. Frau Elisabeth Helling wurde zur alleinigen Vertretung der Firma ermächtigt, und Hermann Hellmann erhielt die Prokura.
  • 1902
    Am 6. Februar 1902 wurde die offene Handelsgesellschaft aufgelöst und Heinrich Helling wurde alleiniger Inhaber der Firma
  • 1903
    Dem Kaufmann Hermann Hellmann wurde erneut die Prokura erteilt.
    Am 9. Juni 1903 schloss Heinrich Helling mit seiner Mutter und seinen Geschwistern einen Kaufvertrag über den Erwerb des Grundstückes in der Bahnhofstraße 22 ab und wurde somit alleiniger Inhaber der Firma.
  • 1910
    Am 9. September 1910 erhielt August König, der Schwager des Heinrich Helling, die Prokura. Er blieb bis zum Ende des letzten Weltkrieges im Mai 1945 in der Firma tätig. Man war fortschrittlich und hatte bereits vor Jahren begonnen, das Geschäftshaus in der Bahnhofstraße umzubauen und zu modernisieren.
  • 1911
    Erstmals gab der "Catalog Nr. 58" aus dem Frühjahr 1911 einen umfassenden Überblick über das Handelsgut der Firma. Enthalten darin waren Dampfarmaturen aller Art, Manometer, Pumpen, Wasser-, Garten-, Sanitär- und Gasarmaturen, Zinkblechartikel, Blitzableiter, Wasch- und Ausgussbecken, Klosettkörper, Badewannen, elektrische Klingeln und Läutewerke, Werkzeuge, technische Gummiwaren sowie Armaturen und Säulen für Schankanlagen.
  • 1913
    Am 5. Februar 1913 genehmigte das Bauamt die Errichtung einer Hofüberdachung. Am 15. April 1913 wurde der Firma die Genehmigung zur Errichtung einer "Automobilgarage" erteilt. Am 19. April 1913 wurde das erste Auto der Firma Adam Opel für die Firma Hermann Nalop zugelassen.
  • 1914
    Als am 6. August 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, wurden Heinrich Helling und August König zum Bielefelder Bataillon des 55. Infanterie Regimentes einberufen. Carl Dannenbaum übernahm bis Kriegsende 1918 die Prokura.
  • 1918
    1918 nach Kriegsende heimgekehrt, übernahm Heinrich Helling wieder die Firma. Lagervorräte waren kaum noch vorhanden, Inflation und Deflation brachten schwere Jahre, die man aber mit viel Fleiß und Umsicht überstand.
  • 1928
    Am 20. Januar 1928 genehmigte die Behörde weitere bauliche Veränderungen, so u.a. den Einbau und den Betrieb eines Gasbadeofens. Das eingebaute Gerät "Godesia" soll dem Vernehmen nach der erste in Bielefeld installierte Gasbade-Ofen gewesen sein. Vollständig aus Kupfer gefertigt, war er fast unverwüstlich, überstand den schweren Bombenangriff im Dezember 1944 und musste erst nach fast 30 Jahren Nutzung einem moderneren Gerät weichen.
  • 1934
    Nach langer Krankheit starb Heinrich Helling am 5. Februar 1934 im Alter von 55 Jahren.
    Firma und Grundstück gingen in Erbfolge auf die Ehefrau Emmi Helling als alleinige Besitzerin und in Nacherbfolge auf die vier Söhne Heinrich, Kurt, Ernst-Wilhelm und Werner Helling über.
  • 1939
    Als am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg begann, wurde Kurt Helling, der eigentlich die Leitung der Firma übernehmen sollte, zur Wehrmacht einberufen. Er starb vor dem Heimtransport aus einem russischen Kriegsgefangenenlager am 1. November 1947.
    Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges begannen für die Firma erneut schwere Jahre. Der Geschäftsbetrieb musste von daheimgebliebenen älteren Mitarbeitern aufrecht erhalten werden.
  • 1944
    Die Bombenangriffe am 30. September 1944 ließen Bielefeld, vor allem im Innenstadtbereich, in Schutt und Asche sinken. Auch das Grundstück der Firma Nalop wurde dabei stark zerstört.
  • 1945
    Im Mai 1945, nach dem Einzug der alliierten Streitkräfte, begann der Wiederaufbau. Werner Helling, gerade zwanzigjährig, verwundet aus dem Krieg zurückgekehrt, übernahm sofort die Leitung der Firma und versuchte mit seiner Mutter das Handelsgeschäft wieder aufzubauen und die Geschäftsräume, soweit überhaupt möglich, instand zu setzen. Es war kein nennenswerter Warenbestand mehr vorhanden, und neue Armaturen konnte man nicht beschaffen. Es wurde alles aufgekauft, was irgendwie absetzbar war, Hauptsache die Regale konnten mit etwas gefüllt werden und damit den Kunden zeigen, dass die Firma Hermann Nalop wieder präsent war.

    Von da ab ging es langsam, aber stetig bergauf. Das Lieferprogramm der Firma hatte sich im Laufe der Jahre etwas geändert. Der Vertrieb sanitärer Erzeugnisse sowie verschiedener Installationsmaterialien wurde eingestellt. Allmählich verlagerte sich der Schwerpunkt des Handels auf den Vertrieb von Armaturen für die Industrie und für industrielle Fertigungen und Ausrüstungen. Das Lieferprogramm für Getränkearmaturen wurde ausgeweitet. Handelte man vor dem Kriege mit Bierbuffets, so entschloss man sich später, Schanktische und Kühlmöbel in Eigenregie zu fertigen. Dieses zog den Vertrieb von Kühlaggregaten und Kältearmaturen nach sich. Die Kühlbuffets wurden nach eigenen Plänen entworfen und einschließlich der dazugehörigen Bierdruckarmaturen und Kühlanlagen durch Mitarbeiter der Firma aufgestellt und montiert.
  • 1960
    Am 26. April 1960 erteilte das Bauamt der Stadt Bielefeld die Genehmigung, ein Geschäfts- und Lagerhaus mit Keller, Erdgeschoss und einem Stockwerk auf dem Grundstück in der Bahnhofstraße zu errichten. Das alte Lagerhaus sowie die Schuppen wurden abgerissen. Bei der Ausschachtung des Kellers stieß man auf einen sehr alten, mit Ziegelsteinen gemauerten Brunnen. Der Überlieferung nach suchten Kranke die 1660 entdeckte Quelle auf, um Heilung für ihre Krankheiten zu finden. Für 150 Jahre wurde die Stadt Bielefeld dadurch zu einem ruhmreichen Kurort.
  • 1966
    Am 7. November 1966 starb die Firmeninhaberin Emmi Helling. Geschäft und Grundstück gingen in Nachfolge auf Dr. Heinrich Helling, auf die Nacherben von Kurt Helling und auf Werner Helling über. Durch Erbkauf übernahm dann Werner Helling alle Anteile, sodass damit Firma und Grundstück in einer Hand blieben.
  • 1970
    Für eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit waren die im Jahre 1960 errichteten Geschäftsräume zu klein geworden. Man entschloss sich, den Firmensitz in der Bahnhofstraße aufzugeben und kaufte am 12. März 1970 das Grundstück und ein darauf befindliches Geschäftshaus in der Beckhausstraße 160 im Ortsteil Schildesche. Im September 1970 erfolgte dann nach Umgestaltung und Einrichtung des neuen Geschäftshauses der Umzug von der Bahnhofstraße in die Beckhausstraße. Das alte Firmengrundstück in der Bahnhofstraße blieb weiterhin im Besitz der Familie Helling.
  • 1977
    Am 27. Mai 1977 erhielt Horst Strathmann, der am 1. April 1962 als Auszubildender in die Firma eintrat, die Prokura.
  • 1979
    Am 20. November 1979 erwarb man von der Firma Seidensticker-Herrenwäschefabriken die beiden angrenzenden Grundstücke Am Asbrock 2 und 4 mit einem Fabrikationsgebäude.
  • 1982
    Am 1. April 1982 trat der dritte Sohn von Werner Helling, Jörg Helling, in der vierten Generation in die Firma ein.
  • 1986
    Am 1. Februar 1986 trat Holger Helling, der jüngere Bruder von Jörg Helling, in die Firma ein.
  • 1994
    Erneuter Ausbau des Firmengebäudes.
  • 1999
    Umfirmierung zur oHG. Werner Helling (am 7. April 2008 verstorben), Jörg Helling und Holger Helling werden Gesellschafter der Firma Hermann Nalop oHG.
  • 2017
    2017 Umfirmierung zu Hermann Nalop e. K. - Inhaber: Holger Helling
    (Jörg Helling am 15.04.2017 verstorben)

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